Der zweite Sonntag im September

Zur Geschichte des OdF-Tages

Ausstellung

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Über diese Ausstellung

In den Nachkriegsjahren wird der zweite Sonntag im September zum ersten Gedenktag für die Opfer des Faschismus in Deutschland. Der Kalte Krieg führt zu einer Teilung der Erinnerung in Ost und West.
In der Bundesrepublik und Westberlin ist der von der VVN organisierte "Tag der Opfer des Faschismus" bis in die 1960er Jahre Verboten ausgesetzt, das offizielle Gedenken fokussiert sich bald auf den 20. Juli 1944.
In der DDR hat der OdF-Tag mit Ehrungen und Kundgebungen, aber auch Ritualen, Einseitigkeiten und Vereinnahmungen einen festen Platz in der Erinnerungskultur. Seit 1990 wird der Gedenktag als "Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung" fortgesetzt.
Die Ausstellung thematisiert anhand des Umgangs mit dem OdF-Tag die Unterschiede der Erinnerungskulturen und deren politischer Instrumentalisierung in Ost- und Westdeutschland.

VVN-BdA Rosa-Luxemburg-Stiftung Eine Ausstellung der
VVN-BdA e. V. und der
Rosa-Luxemburg-Stiftung