Deutschlandweiter Gedenktag: Vielfalt der Erinnerung
Die "1. Interzonale Länderkonferenz der VVN" im März 1947 in Frankfurt am Main beschließt, den Gedenktag für die Opfer des Faschismus jährlich in ganz Deutschland am gleichen Tage zu begehen: am zweiten Sonntag im September.
Anliegen des OdF-Tages ist es, Gedenken und Erinnerung mit Aufklärung und Mahnung zu vereinen. Programm und Ablauf des Tages gleichen sich vielerorts. Widerstandskämpfer, führende Vertreter von Landesregierungen und Stadtverwaltungen und Politiker aller Parteien treten auf. Klassische Musik und Lesungen von Zeugnissen der Opfer und Verfolgten lassen Raum für Trauer um die Toten. Darüber hinaus werden sterbliche Überreste von Opfern des Faschismus beigesetzt, Gedenktafeln und Mahnmale eingeweiht, Straßen nach ermordeten Widerstandskämpfern benannt. Broschüren mit Texten von Verfolgten des Naziregimes werden publiziert und Ausstellungen zur Geschichte des Widerstands gezeigt. Umrahmt wird der zentrale Gedenktag von Feiern in Schulen, Kundgebungen in Betrieben, Andachten in Kirchen und Gedenkfeiern in Synagogen, Theateraufführungen, Konzerten und Rundfunksendungen. Mancherorts werden Gedenkwochen durchgeführt.
Von der Bevölkerung wird der OdF-Tag jedoch nicht immer angenommen: Schlussstrichmentalität, Scham über die eigene Schuld und Verantwortung, der Wunsch nach Neubeginn um den Preis des Vergessens, die Erfahrungen von Bombardierung und Vertreibung vertiefen die Kluft zwischen den überlebenden Opfern des Faschismus und der großen Mehrheit der Bevölkerung.
Anliegen des OdF-Tages ist es, Gedenken und Erinnerung mit Aufklärung und Mahnung zu vereinen. Programm und Ablauf des Tages gleichen sich vielerorts. Widerstandskämpfer, führende Vertreter von Landesregierungen und Stadtverwaltungen und Politiker aller Parteien treten auf. Klassische Musik und Lesungen von Zeugnissen der Opfer und Verfolgten lassen Raum für Trauer um die Toten. Darüber hinaus werden sterbliche Überreste von Opfern des Faschismus beigesetzt, Gedenktafeln und Mahnmale eingeweiht, Straßen nach ermordeten Widerstandskämpfern benannt. Broschüren mit Texten von Verfolgten des Naziregimes werden publiziert und Ausstellungen zur Geschichte des Widerstands gezeigt. Umrahmt wird der zentrale Gedenktag von Feiern in Schulen, Kundgebungen in Betrieben, Andachten in Kirchen und Gedenkfeiern in Synagogen, Theateraufführungen, Konzerten und Rundfunksendungen. Mancherorts werden Gedenkwochen durchgeführt.
Von der Bevölkerung wird der OdF-Tag jedoch nicht immer angenommen: Schlussstrichmentalität, Scham über die eigene Schuld und Verantwortung, der Wunsch nach Neubeginn um den Preis des Vergessens, die Erfahrungen von Bombardierung und Vertreibung vertiefen die Kluft zwischen den überlebenden Opfern des Faschismus und der großen Mehrheit der Bevölkerung.
Foto: Straßenbild zum OdF-Tag in Leipzig 1945