Der OdF-Tag im Osten: Gedenk- und Kampftag
In der DDR führt zunächst die VVN den OdF-Tag fort.
An den Vortagen der zentralen Kundgebungen finden landesweit Gedenkfeiern in Schulen und Betrieben, Kranzniederlegungen, Einweihungen von Gedenkstätten und -tafeln und Gespräche mit Verfolgten des Naziregimes statt.
Die zunehmende Ausrichtung der VVN auf die Politik der SED sichert deren Einfluss auf Inhalt und Ausgestaltung des OdF-Tages als "Internationalen Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und imperialistischen Krieg". Das Vermächtnis des antifaschistischen Widerstandes erfüllt sich - so heißt es in den fünfziger Jahren - im Kampf gegen das Fortleben von Faschismus und Militarismus in Westdeutschland und im Eintreten für die Wiedervereinigung Deutschlands.
Mit der plötzlichen und unvermittelten Auflösung der VVN im Februar 1953 bringt die SED die eigene Stimme der Verfolgten des Naziregimes zum Schweigen. Hintergrund ist die Kampagne der SED-Führung gegen jüdische Mitglieder der VVN. Ein anderer offiziell nicht genannter Grund ist die Kritik von VVN-Mitgliedern an der Politik der SED, wie z. B. die Einbeziehung von ehemaligen Mitgliedern der NSDAP in die "Nationale Front". Das nach der Auflösung der VVN gegründete "Komitee der antifaschistischen Widerstandskämpfer in der DDR" führt gemeinsam mit der Nationalen Front und der SED den OdF-Tag weiter.
Die Jüdischen Gemeinden ehren die Opfer der Shoah mit eigenen Veranstaltungen. Gleichzeitig nehmen Mitglieder an den zentralen Gedenkkundgebungen teil, auf denen ihre Repräsentanten aber nicht auftreten.
An den Vortagen der zentralen Kundgebungen finden landesweit Gedenkfeiern in Schulen und Betrieben, Kranzniederlegungen, Einweihungen von Gedenkstätten und -tafeln und Gespräche mit Verfolgten des Naziregimes statt.
Die zunehmende Ausrichtung der VVN auf die Politik der SED sichert deren Einfluss auf Inhalt und Ausgestaltung des OdF-Tages als "Internationalen Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und imperialistischen Krieg". Das Vermächtnis des antifaschistischen Widerstandes erfüllt sich - so heißt es in den fünfziger Jahren - im Kampf gegen das Fortleben von Faschismus und Militarismus in Westdeutschland und im Eintreten für die Wiedervereinigung Deutschlands.
Mit der plötzlichen und unvermittelten Auflösung der VVN im Februar 1953 bringt die SED die eigene Stimme der Verfolgten des Naziregimes zum Schweigen. Hintergrund ist die Kampagne der SED-Führung gegen jüdische Mitglieder der VVN. Ein anderer offiziell nicht genannter Grund ist die Kritik von VVN-Mitgliedern an der Politik der SED, wie z. B. die Einbeziehung von ehemaligen Mitgliedern der NSDAP in die "Nationale Front". Das nach der Auflösung der VVN gegründete "Komitee der antifaschistischen Widerstandskämpfer in der DDR" führt gemeinsam mit der Nationalen Front und der SED den OdF-Tag weiter.
Die Jüdischen Gemeinden ehren die Opfer der Shoah mit eigenen Veranstaltungen. Gleichzeitig nehmen Mitglieder an den zentralen Gedenkkundgebungen teil, auf denen ihre Repräsentanten aber nicht auftreten.
Foto: Gedenkfeier am 10. September 1954 vor einem ehemaligen Folter-Keller der SA in der Bersarinstraße in Berlin-Friedrichshain